Ein Formular für alle Pilot-Clubs: Einmalpreis und Monatspreis werden im Gespräch eingetragen, Zusatzbereiche angekreuzt. Der Standardumfang Golf steht fest beschrieben, der Änderungsservice ist abgegrenzt, Erweiterungen laufen nach Stunden oder als Festpreis, und nach den 24 Monaten bleibt die Tür für den regulären Preis offen.
Das Dokument
Auftrag Pilot-Club
8 Seiten · Auftraggeber, Startumfang mit Zusatzbereichen zum Ankreuzen, Investition, Betreuung, Erweiterungen, Pilot-Programm, Konditionen, zwei Unterschriften
Einmalpreis als Feld, nicht als Zahl. Der Text sagt: nach Umfang, Pilot-Konditionen. Du trägst den Betrag im Gespräch ein, je nach Inhalten, Zusatzbereichen und Systemen. Die im Saal genannte Spanne (2.300 bis 4.000 €) steht nirgends im Dokument.
400 € als Unterkante. Satz im Dokument: „Die monatliche Betreuung beträgt für den Standardumfang Golf 400 €. Bei Zusatzbereichen vereinbaren wir den Monatspreis entsprechend höher.“ Das Feld daneben nimmt den tatsächlichen Betrag auf. So bleibt die Zusage aus dem Vortrag wahr, ohne dass ein Club mit Hotel und Gastronomie für 400 € den Full-Service bekommt.
Zusatzbereiche zum Ankreuzen (Abschnitt 2): Gastronomie, Veranstaltungslocation, Hotel, Freizeit-Bereich, weitere Sprachen, mehrere Standorte, Shop. Was angekreuzt ist, ist im Preis drin. Alles andere ist später eine Erweiterung. Das ist die Stelle, an der der Umfang individuell wird, ohne dass du das Formular je Club neu schreiben musst.
Änderungsservice klar abgegrenzt (Abschnitt 4): Enthalten ist die Pflege aller Inhalte rund um den Golfbetrieb plus einzelne neue Seiten im bestehenden Aufbau. Nicht enthalten: Umbau von Aufbau, Navigation, Design; neue Bereiche und Funktionen; neue Systeme; weitere Sprachen; Übernahme ganzer Archive. Dazu ein Richtwert von rund 3 Stunden je Monat über das Jahr verteilt, mit dem Satz: liegt der Bedarf dauerhaft deutlich darüber, passen wir Umfang oder Pauschale an. Das ist die Tür für Preiserhöhungen im laufenden Betrieb, ohne dass ein hartes Stundenkonto im Vordergrund steht.
Erweiterungen (Abschnitt 5): bis etwa ein halber Tag nach Aufwand zu 110 € je Stunde, Größeres vorab zum Festpreis auf Basis 880 € je Tag, nie ohne Freigabe. Und: Wächst die Website dauerhaft um einen Bereich, wird mit der Erweiterung auch die monatliche Betreuung angepasst.
First-Mover spürbar machen (Abschnitt 6): Pilot-Preis 24 Monate fest, danach dauerhaft 15 Prozent unter dem dann regulären Preis, Vorrang in der Umsetzung, Mitgestaltung, Plattform-Weiterentwicklungen wie Platzstatus und Golfwetter ohne Aufpreis. Gegenüber steht, was wir uns wünschen: Ansprechperson, Inhalte, Feedback-Runden, Referenz mit Logo und Link.
Preis nach der Laufzeit (Abschnitt 7): ab dem 25. Monat gilt der dann reguläre Preis abzüglich Pilot-Vorzug, Ankündigung drei Monate vorher, Verlängerung jeweils um zwölf Monate. Die Zahl für „regulär“ steht bewusst nicht im Dokument.
Zahlung der Betreuung beginnt mit der Freischaltung, spätestens vier Monate nach Auftrag, falls der Club die Inhalte nicht liefert. Einrichtung hälftig bei Auftrag und Freischaltung.
Alternative Formulierungen, falls du es anders willst
Änderungsservice ohne Stundenzahl
„Der Änderungsservice ist nicht auf eine feste Stundenzahl begrenzt. Er umfasst die laufende Pflege und Aktualisierung der Inhalte im vereinbarten Aufbau in dem Umfang, der für einen Golfclub üblich ist. Wenn der Bedarf über einen längeren Zeitraum deutlich darüber liegt, vereinbaren wir gemeinsam eine Anpassung.“
Weicher, gibt dem Club mehr Gefühl von Full-Service. Nachteil: schwerer zu belegen, wenn du eine Anpassung willst. Im Dokument steht die Fassung mit Richtwert 3 Stunden.
Änderungsservice mit festem Kontingent (Haugschlag-Muster)
„Pflege Ihrer Inhalte durch uns im Umfang von 3 Stunden je Monat. Nicht genutzte Zeit verfällt zum Quartalsende. Darüber hinausgehender Aufwand wird nach Absprache mit 110 € je Stunde abgerechnet.“
Klarste Abgrenzung, aber bei 400 € im Monat wirkt es knapp und widerspricht dem Wort Full-Service.
Vorzugspreis nach der Laufzeit als Deckel statt Prozent
„Nach den 24 Monaten steigt der Monatspreis für Pilot-Clubs um höchstens ___ € gegenüber dem Pilot-Preis, unabhängig vom dann gültigen regulären Preis.“
Gibt dem Club mehr Sicherheit, dir weniger Spielraum. Prozent-Fassung ist im Dokument.
Preisanpassung während der Laufzeit
„Der Pilot-Preis gilt für die ersten 24 Monate unverändert, solange der vereinbarte Umfang unverändert bleibt.“
Steht sinngemäß schon in Abschnitt 3 und 5. Wenn du eine jährliche Anpassung auch innerhalb der 24 Monate willst, widerspricht das der Zusage „24 Monate fest“ aus dem Vortrag; ich rate ab.
Was du vor dem Gespräch entscheiden solltest
Vorzugspreis nach der Laufzeit: 15 Prozent? Steht so in Abschnitt 6 und 7. Alternativ 10 oder 20, oder der Deckel von oben.
Plattform-Weiterentwicklungen ohne Aufpreis (Abschnitt 6, letzter Punkt). Das ist der stärkste First-Mover-Satz, aber eine Zusage. Wenn du das nicht versprechen willst, streiche ich den Punkt.
Richtwert 3 Stunden je Monat: drin lassen, auf eine andere Zahl setzen oder ganz raus (Variante oben).
Tagessatz 880 € für Festpreise (8 × 110 €). Steht nur als Grundlage für Erweiterungen, nicht als Kalkulationsmaßstab.
Sie-Form. Das Formular ist in der Sie-Form, weil es unterschrieben wird und oft beim Vorstand landet. Für OPEN.9 (per Du) kann ich eine Du-Fassung erzeugen.
Platzstatus und Golfwetter stehen im Standardumfang (Leistung 7) und in der Betreuung. Wenn das ein Zusatz werden soll, nehme ich es raus.
Seitenliste als Anlage: Das Dokument sagt, die Seitenliste wird nach dem Startgespräch festgelegt und Anlage. So bleibt der Umfang je Club individuell, ohne dass es im Formular steht.
Ändern geht schnell: Alle Texte und Zahlen stehen in einer einzigen Quelldatei im Transferordner unter Angebote/golf-pilot-auftrag/quelle/content.mjs. Aus ihr entstehen PDF, HTML und Word in einem Lauf. Für einen bestimmten Club kann ich die Felder auch vorab ausfüllen (Name, Zusatzbereiche, Preise), dann hast du ein fertiges Exemplar zum Unterschreiben.